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Dorffest und Lebendige Museumsstraße in Rüssingen am 15. und 16. Juni

 

Von der Jungsteinzeit bis in die Nachkriegszeit des vergangenen Jahrhunderts lässt die Gemeinde Rüssingen ihre Gäste am diesjährigen Dorffest in die Geschichte des Dorfes blicken. Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 heißt es: Willkommen zur „Lebendigen Museumsstraße“ in Rüssingen. Am Samstag, 15. Juni von 14 Uhr bis 19 Uhr und am Sonntag, 16. Juni 2019 von 14 Uhr bis 17 Uhr geht es an mehr als 40 Anlaufpunkten um die Geschichte der 500-Einwohnergemeinde. Die Hauptstraße stellt sich als Museumsmeile dar. Ehemalige Adels- und Kirchengüter öffnen ihre reizvollen Höfe und Anwesen und  zwei charmante Bauerngärten laden zum Verweilen. Hinter Hoftoren werden von Besitzerinnen und Besitzern in Scheune, Mansarde, Gewölbekeller, ehemaliger Stallung historische Raritäten, wie landwirtschaftliche Gerätschaften, Traktoren, Motorräder, Kutschen, Handwerkszeug, Arbeitsgeräte für Stall und Ernte präsentiert. Aus alter Zeit stammen Hausstand, Küchengeschirr und Textilien, Spielzeuge, Steigbriefe, Urkunden, Archivunterlagen Musikinstrumente und Feldpostkarten aus dem Ersten Weltkrieg. Ausstellungen verweisen auf die Rüssinger Ortsgeschichte, auf die Mennoniten als Einwanderer und auf Auswandererfamilien. In Szene gesetzt werden die Schmiedearbeit, das Brotbacken, das ehemalige Michhäuschen, das Waschen am Brunnen, ein Bauernmarkt, das Einkaufen im Tante-Emma-Laden und das Leben der Merowinger. Im Geburtshaus von Prof. Albert Lauermann „begegnet“ den Besuchern der Künstler, der 1910 die Sarotti-Figur formte, und drei Häuser weiter wird über die technische Entwicklung in der Landwirtschaft seit 1900 informiert. Kulturhistorische Besonderheiten befinden sich in der Protestantischen Kirche und nebenan auf dem Friedhof. Die Lebendige Museumsstraße in Rüssingen ist überschrieben mit „alles selbstgemacht“. Das i-Tüpfelchen bilden die vielen Personen, die in historischer Kleidung alle Zeitepochen anschaulich darstellen und die Veranstaltung bunt und lebendig werden lassen. Darunter sind Steinzeitmenschen, Kelten, Römer, Gaukler, Edelleute, Ritter, Bauersleute, Knechte und Mägde, Taglöhner, Handwerker, Drucker, Gänse- und Ziegenhirten, sowie ein Steinmetz, der sich über die Schulter schauen lässt. Freundliche Zöllner erteilen ein Tagesvisum und verlangen keinen Zoll oder Eintritt. Spannend ist es zu erfahren, was aus manchem alten Bauernhof hinter der immer noch charakteristischen Fassade geworden ist.

Rüssingen freut sich auf viele Gäste. Im Museumscafé und an der Rittertheke kann Hunger und Durst gestillt werden. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. 

Infos unter Tel: 06355-853, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder vg-goellheim.de