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Imsbacher Besucherbergwerke

Erkundungen unter Tage...
Weite Bereiche der Stollensysteme der "Weißen Grube" und der "Grube Maria" wurden in den letzten Jahren freigelegt und sind als Besucherbergwerke begehbar.

Beim Rundgang durch die mehrere 100 Meter begehbaren Grubenbauten aus Stollen sowie großen unter- und übertägigen Abbauweitungen können Spuren aus allen Bergbauepochen der letzten 500 Jahre beobachtet werden: von sauber mit Schlägel und Eisen bearbeiteten Bereichen aus dem Mittelalter bis hin zu den mit Sprengstoff herausgeschossenen Partien der letzen Bergbauphase zu Beginn dieses Jahrhunderts.

Blütezeit und Niedergang des Bergbaus...
Bereits die Römer bauten nordwestlich von Imsbach Eisen ab und verhütteten es auch dort. Ob sie auch Kupfererze gewannen, kann nur vermutet werden. Ein gesicherter Nachweis des Kupferbergbaus reicht bis in das 14. Jh. zurück. 1474 verliehen die Grafen von Falkenstein das Bergrecht. Bis etwa 1550 waren rund um Imsbach zeitweise 8 Gruben in Betrieb.

Um ca. 1700 begann dort die Hauptblütezeit des Bergbaus. Nach alten Berichten wurden um 1720 monatlich 50 Zentner Kupfer und 12 Pfund Silber gewonnen. 1721 ließ Graf Casimir zur Bekräftigung seines Besitzanspruchs auf die Gruben die sogenannten "Imsbacher Taler" aus Imsbacher Silber Medaillen schlagen. Nach dem Ende dieser erfolgreichen Bergbauzeit im Jahre 1732 waren die Imsbacher Gruben bis 1827 nur zeitweise und wenig ertragreich in Betrieb.

Die dritte und wohl endgültig letzte Bergbauperiode dauerte von 1883 bis 1919. Die in dieser Zeit gewonnen Amerze kamen zur Aufbereitung in die kurz nach der Jahrhundertwende eigens dafür gebaute Laugerei am Ortsende von Imsbach. 1921 wurden die Bergbautätigkeiten in Imsbach eingestellt.

Öffnungszeiten der "Weißen Grube" und der "Grube Maria":
Die "Grube Maria" und die "Weiße Grube" in der Bergbauerlebniswelt sind von Anfang April bis Ende Oktober an Samstagen sowie an Sonn-und Feiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bew-imsbach.de.

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