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Rüssingen

Von Weitem schon ist Rüssingen erkennbar, die Silhouette im Norden zeigt den Steinbruch Zollstock. Hier wird seit 5 Jahrzehnten Kalkstein zur Zementherstellung abgetragen. In großen Teilen hat sich die Natur hier mittlerweile mit neuen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere eingenistet. An der Steinbruchkante führt auch der „Rischinger Gaulssteig", ein etwa 3,9 km leichter Wanderweg vorbei. Von hier aus erschließt sich auf 240 m Höhe eine beeindruckende Fernsicht mit Donnersberg, Nordpfälzer Bergland, Zellertal, Rheinebene, Odenwald, Haardt und Pfälzer Wald. Die Wanderer finden auf Tafeln viele Informationen über Vergangenheit und Gegenwart, über König Adolf von Nassau, die Heiligkreuzkirche, den Steinbruch, den Weinbau sowie Natur- und Landschaftsschutz.

Einmalig ist die denkmalgeschützte Hauptstraße, sie wird auch heute noch geprägt von den ehmaligen Höfen der Adelsfamilien und Kirchengüter. Achtunddreißig Hinweistafeln an Gebäuden bezeugen die Geschichte des Dorfes, das 773 erstmals im Lorscher Codex benannt wurde. Hier steht auch die Protestantischen Kirche, vermutlich das älteste Gebäude im Ort aus dem 11. Jahrhundert.
In den Dreißiger Jahren wurde auf Rüssinger Gemarkung eine steinerne Pflugschar aus der Jungsteinzeit von vor 4000-5000 Jahren gefunden. Sie wird im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. Von der Gemarkungsfläche werden heute noch 80,5 % landwirstschaftlich genutzt, davon ein kleiner Anteil als Weinbau. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall!

Feste:
- Dorffest, 3. Wochenende im Juni
- Kerwe, 1. Wochenende im September
- Gaulssteigwanderung, im Oktober
- Nikolausmarkt, 2. Adventswochenende

Weitere Informationen:
Ortsgemeinde Rüssingen

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