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Trekking in der Pfalz: Ab April startet die Saison 2017

Trekking – das klingt nach Abenteuer, Wildnis und Abgeschiedenheit in fernen Ländern. An Deutschland oder gar an die Pfalz denkt man angesichts der vielen gut erschlossenen Wanderwege und Hütten im Pfälzerwald da erst mal nicht.
Seit 2009 gibt es jedoch sieben Trekkingplätze zwischen Burgruine Guttenberg im Süden und Kalmit im Norden. Im Donnersberger und Lautrer Land wurden 2013 drei weitere Plätze eingeweiht, sie liegen bei Imsbach, Ramsen und bei Enkenbach. 2016 sind zwei weitere Plätze beim Drehenthaler Hof und Frankelbach hinzugekommen.
Auf diesen Plätzen, die von April bis Oktober genutzt werden können, ist das Übernachten im Biosphärenreservat Naturpark Pfälzerwald erstmals ganz offiziell erlaubt. Und man muss sich gar nicht weit von den bekannten Wegen entfernen, um das Gefühl zu haben, ganz allein mit Fuchs und Reh im Wald zu sein.
Alle Plätze liegen etwas abseits der Ortschaften und der gängigen Wanderwege in Gebieten, die für den Natur- und Wasserschutz unbedenklich sind. Sie sind nur zu Fuß erreichbar und verfügen über bis zu sechs Lagerplätze, eine Feuerstelle und ein einfaches Klohäuschen. Mehr nicht. Wasser und Verpflegung müssen die Trekkinggäste mitbringen. Und ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen, so steht es in der Benutzerordnung, die jeder Gast akzeptieren muss, wenn er im Wald übernachten will.
Eine Übernachtung kostet 10,- Euro pro Zelt und ist unter www.trekking-pfalz.de buchbar.
Hier erhält man auch Tourenvorschläge, Ausrüstungstipps und im Falle einer Buchung die genauen Koordinaten und Wegbeschreibungen zu den einzelnen Plätzen.