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Keltischer Donnersberg

Das Hauptplateau des 687 m hohen Donnersberges wird von einer Ringwallanlage umzogen, die mit insgesamt 8,5 km Länge eine Innenfläche von 240 ha eingrenzt. Es handelt sich bei den Wällen um die Reste der Umfangsmauer einer großen spätkeltischen Stadtanlage (Oppidum, Plural Oppida), welche in der 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts vor Christus erbaut wurde und zu den größten frühstädtischen Siedlungsflächen Mitteleuropas zählt.

Diese keltische Großsiedlung, deren antiker Name unbekannt ist, war der Zentralort der in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten in Rheinhessen und der nördlichen Rheinpfalz lebenden keltischen Bevölkerung, die vermutlich einen Teilstamm des größeren Verbandes der keltischen Treverer bildete.

Ein Teilstück der keltischen Mauer wurde rekonstruiert - die Keltenmauer. Der Keltenweg (Länge 8,5 km) startet am Parkplatz auf dem Donnersberg und führt den archäologisch - historisch interessierten Wanderer an die verschiedenen Ausgrabungsstätten und obertägig noch sichtbaren Denkmäler innerhalb des Oppidums. Informationstafeln geben einen guten Allgemeinüberblick über dieses wichtige Kulturdenkmal.

Den Prospekt zum Keltischen Donnersberg finden Sie hier!

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